Erholsamer Schlaf: Was Technik in deinem Schlafzimmer damit zu tun hat.
Elektrosmog im Schlafzimmer: 5 praktische Tipps zum bewussten Umgang mit Technik.
Ist dein Schlafzimmer wirklich ein Ort der Erholung?
Dein Schlafzimmer ist schön eingerichtet, gemütlich und ordentlich. Vielleicht hast du dich sogar mit Feng Shui beschäftigt, dein Bett bewusst platziert und passende Farben gewählt, die Ruhe und Entspannung ausstrahlen. Du freust dich darauf abends in Bett zu gehen.
Eigentlich müsste dein Schlafzimmer also ein Ort sein, an dem du wunderbar schlafen kannst.
Und trotzdem wachst du morgens manchmal auf und denkst:„Warum fühle ich mich eigentlich nicht richtig ausgeschlafen?“
Diese Frage begegnet mir immer wieder in meinen Feng Shui Beratungen.
Menschen investieren viel Zeit und Liebe in die Gestaltung ihres Schlafzimmers und vergessen dabei einen Baustein, der oft unterschätzt wird: der bewusste Umgang mit Technik.
Keine Sorge, mir geht es nicht darum Technik zum Problem zu machen. Ich nutze mein Smartphone, WLAN und all die anderen technischen Möglichkeiten selbst und bin froh, dass sie unseren Alltag enorm erleichtern.
Aber genau deshalb finde ich es sinnvoll, dort bewusst mit ihnen umzugehen, wo wir sie grade nicht brauchen- während wir schlafen.
Die gute Nachricht ist: Du musst weder dein Haus umbauen noch zum Technikprofi werden. Oft reichen schon kleine Veränderungen mit wenig Aufwand, damit dein Schlafzimmer noch mehr zu einem Ort der Ruhe und Regeneration wird. Und genau diese möchte ich dir zeigen.
Warum ist Elektrosmog im Schlafzimmer überhaupt ein Thema?
Auf den ersten Blick hat das Thema Elektrosmog nicht unbedingt etwas mit dem klassischen Feng Shui zu tun. Im traditionellen Feng Shui geht es um die Harmonisierung von Räumen, um Energiefluss, um die Positionierung der Möbel und die Gestaltung im Raum.
Aber wenn ich ehrlich bin: Was nützt das schönste Schlafzimmer und das bequemste Bett, wenn der Körper sich in der Nacht trotzdem nicht erholen kann.
Deshalb lohnt es sich über den Tellerrand hinauszuschauen.
Für einen erholsamer Schlaf gibt es viele Einflussfaktoren. Feng Shui ist einer davon- ein wichtiger sogar. Aber auch ausreichend frische Luft, eine angenehme Temperatur, Dunkelheit, gute Schlafgewohnheiten, eine entspannte Atmosphäre, gesundheitliche Aspekte, geomantische Gegebenheiten und eben auch die Technik, die sich inzwischen ganz selbstverständlich in unserem Schlafzimmer befindet, spielen eine Rolle.
Dieses Zitat ist über 500 Jahr alt und doch aktueller denn je. Nur, dass wir neben Matratzenqualität, Raumklima und vielem mehr, eben auch über elektrische und elektromagnetische Felder nachdenken müssen.
Ein Wort zur Wissenschaft
Wissenschaftlich sind viele Zusammenhänge rund um diese Felder und Schlaf/Gesundheit nicht eindeutig geklärt.
Ich weiß, dass das Thema Elektrosmog kontrovers diskutiert wird. Es gibt Menschen, die es für kompletten Unsinn halten, und andere, die panische Angst haben.
Mir geht es hier nicht darum etwas zu beweisen oder zu widerlegen. Ich zeige dir einfach Möglichkeiten, wie du mit wenig Aufwand und ohne Verzicht, mit Technik bewusster umgehen kannst.
Unser Bett ist ein besonderer Ort. Hier verbringen wir viele Stunden. Hier dürfen wir loslassen, abschalten und neue Kraft sammeln. Gerade deshalb finde ich es wichtig, die hier evtl. entstehenden Belastungen so gut wie möglich zu reduzieren.
Was ist Elektrosmog eigentlich?
Der Begriff Elektrosmog wird im Alltag für elektrische und elektromagnetische Felder verwendet, die unter anderem durch elektrische Geräte, Stromleitungen und Funkverbindungen entstehen. Hierbei liegt ein besonderes Augenmerk auf:
Niederfrequenten Feldern:
Diese entstehen überall dort wo Strom fließt, also z.B. bei Kabeln, Steckdosen, Lampen und elektrischen Geräten.
Hochfrequenten Feldern:
Diese werden von Funkgräten wie z.B. WLAN- Routern, Smartphones, DECT-Schnurlostelefonen oder Bluetooth-Geräten ausgesendet. Sie übertragen Daten kabellos durch die Luft.
Beide Arten sind im Alltag allgegenwärtig. In einem modernen Zuhause lässt sich das natürlich nicht vollständig vermeiden und darum geht es auch gar nicht.
Viel interessanter ist doch die Frage:
Was davon brauchen wir nachts wirklich?
Denn manchmal stehen oder liegen Geräte ganz selbstverständliche neben unserem Bett, obwohl wir sie während der Nacht überhaupt nicht benötigen.
Und genau hier können wie anfangen.
Fünf einfache Dinge, die du heute schon verändern kannst!
In meinen Beratungen sehe ich immer wieder die gleichen Störquellen. Die gute Nachricht: Die meisten von ihnen kannst du mit wenigen Handgriffen selbst beeinflussen.
1. Gönn deinem WLAN eine Nachtruhe
Tagsüber ist WLAN für uns völlig selbstverständlich. Wie arbeiten, streamen, telefonieren, hören Musik, informieren uns und sind mit anderen Menschen verbunden. Aber nachts?
Wenn niemand mehr online sein muss, darf auch der Router Pause machen.
Meine Empfehlung:Schalte nachts dein WLAN aus.
Viele Router bieten eine Zeitsteuerung (je Wochentag) in den Einstellungen. Alternativ kannst du auch eine Zeitschaltuhr an der Steckdose verwenden. Wenn du WLAN-Repeater nutzt, denk auch an diese. So schaltet sich das WLAN nachts automatisch ab und morgens wieder ein.
Zusätzlicher Tipp: Überprüfe die Sendeleistung deines WLAN Routers. Ist die Stärke nötig, oder kann man die Leistung reduzieren. Schließlich muss dein Nachbar ja nicht dein WLAN nutzen.
Der WLAN Router sendet eine hochfrequente, impulsmodulierte Mikrowellenstrahlung aus. Die Funkfrequenz liegt meist bei 2,4 GHz. Das ist genau der Frequenzbereich, in dem auch Mikrowellenherde arbeiten. Natürlich ist die Leistung des Routers deutlich geringer, aber die Dauer der Belastung ist eine andere.
2. Schau dir dein Schnurlostelefon an.
Vielleicht steht bei dir noch ein DECT-Schnurlostelefon? Gerade ältere Geräte können auch dann Funkaktivität haben, wenn niemand telefoniert.
Die Strahlung geht weit über den Stellplatz der Ladeschale/ Basisstation hinaus- also auch bis ins Schlafzimmer.
Überprüfe, ob dein Gerät über einen ECO- oder ECO-Plus-Modus verfügt. (Name leicht abweichend je Hersteller) Damit kannst du die Funkaktivität reduzieren.
Und vielleicht stellst du dir bei dieser Gelegenheit noch eine ganz andere Frage: Brauchst du das Festnetztelefon eigentlich noch? Wer ruft dort noch an? Denn meist werden ja doch nur noch die Smartphones genutzt.
Die Funkfrequenz liegt ebenfalls bei etwa 2,4 GHz und hat damit eine ähnliche Problematik wie das WLAN.
3. Mach es unter deinem Bett ein bisschen ruhiger
Schau heute Abend mal unter dein Bett.
Was findest du dort? Unter vielen Schlafplätzen tummeln sich die verschiedensten Netzkabel und oft auch Mehrfachsteckdosen. Und meistens liegen diese genau unter dem Kopfbereich.
Das Problem: Auch wenn kein Gerät eingeschaltet ist, liegt in dem Kabel eine Spannung an. Dadurch entstehen niederfrequente elektrische Felder, die unseren Körper permanent beeinflussen.
Meine Empfehlung: Räume einmal auf und entferne alles, was du dort nachts nicht brauchst. Verlege die Kabel so weit weg vom Kopfbereich wie möglich. Nicht benötigte Geräte kannst du ganz vom Strom trennen.
Nutze Steckdosenleisten mit Schalter. So kannst du die Geräte, die dort eingesteckt sind in der Nacht wirklich abschalten.
Es gibt auch fernbedienbare Steckdosen. Ich bevorzuge diese Variante, weil man sie bequem vom Bett aus bedienen kann und sie so weiter weg vom Bett verlegt werden kann.
Eine kleine Gewohnheit mit großer Wirkung.
4. Wo liegt dein Smartphone nachts?
Direkt neben deinem Kopfkissen? Auf dem Nachttisch? Vielleicht sogar im Bett?
Wenn ich in meiner Beratung frage, wo das Handy nachts liegt, höre ich oft: „Direkt neben dem Kopfkissen, ich benutze es ja als Wecker.“ Das ist natürlich sehr praktisch und es spricht eigentlich nichts dagegen.
Wenn du das Smartphone als Wecker brauchst, kannst du den Flugmodus aktivieren. Der Wecker funktioniert trotzdem.
Wichtig: Achte darauf, dass auch Bluetooth und WLAN im Flugmodus deaktiviert sind. Bei manchen Geräten bleiben diese aktiv, wenn sie vorher eingeschaltet waren.
5. Nicht nur das Handy- auch das Ladekabel zählt.
Denn auch wenn du das Smartphone in den Flugmodus schaltest, oder das Gerät gar nicht an das Kabel angeschlossen ist, erzeugt das unter Spannung stehende Ladekabel ein niederfrequentes Feld.Das ist praktisch, aber genau hier lohnt sich ein genauerer Blick.
Lade dein Handy oder Tablet möglichst nicht direkt neben deinem Bett. Noch besser ist es natürlich, das Smartphone gar nicht erst mit ins Schlafzimmer zu nehmen. Wenn du es aber als Wecker nutzt, und deshalb laden musst, stelle es möglichst mindestens 1 m vom Bett entfernt auf.
Ein kleiner Bonus: So ist das Handy am Morgen nicht gleich das erste wonach du greifst. Und vielleicht hast du sogar einen kleinen zusätzlichen Anreiz aufzustehen, statt noch eine halbe Stunde im Bett Nachrichten oder soziale Medien zu lesen.
Manchmal beginnt ein ruhiger Morgen schon am Abend davor.
Erste Praktische Maßnahmen kurz zusammengefasst
- WLAN-Router: Nachts ausschalten oder Zeitplan nutzen
- WLAN-Repeater: Nachts ebenfalls ausschalten
- Schurloses Festnetztelefon: ECO-/ ECO-Plus-Modus einschalten
- Kabel und Mehrfachsteckdosen: weiter weg vom Kopfende verlegen, Abschalten während der Nacht
- Smartphone: in der Nacht den Flugmodus nutzen
- Handy und Tablet in der Nacht laden: Abstand zum Bett halten
Was du sonst noch anschauen kannst.
Wenn du einmal mit offenen Augen durch dein Schlafzimmer gehst, fallen dir vielleicht noch andere Dinge auf.
Zum Beispiel:
- Ein Radiowecker, den du durch einen batteriebetriebenen Wecker ersetzen könntest
- Eine Heizdecke, die nach dem Aufwärmen nicht nur ausgeschaltet, sondern vom Strom getrennt werden kann
- Smart-Home-Geräte wie Lampen, Lautsprecher oder andere vernetzte Geräte im Schlafzimmer. Überlege, ob diese dort wirklich nötig sind und ob man sie für die Nacht ausschalten kann.
Aber bitte nicht alles auf einmal!
Du musst dein Schlafzimmer nicht von heute auf morgen komplett verändern.
Mein Ziel ist nicht das perfekte Schlafzimmer.
Genau das ist mir in meiner Arbeit wichtig. Ich möchte dir nicht sagen, dass du von heute auf morgen auf sämtliche Technik verzichten musst.
Technik gehört zu unserem Leben. Sie erleichtert unseren Alltag, bringt uns mit anderen Menschen zusammen und bietet unglaublich viele Möglichkeiten.
Aber wir dürfen entscheiden, wann wir sie nutzen möchten und wann wir Pause machen.
In meinen Beratungen geht es deshalb auch immer um die Frage:
Was kannst du selbst verändern? Welche Maßnahme passt zu dir? Was fühlt sich gut an? Was lässt sich leicht in deinen Alltag integrieren?
Für mich bedeutet Feng Shui deshalb nicht, starre Regeln aufzustellen. Es bedeutet genauer hinzuschauen und Lösungen zu finden, die zu dir und deinem Zuhause passen.
Mein Ansatz: Hilfe zur Selbsthilfe
Mir geht es darum, dass du dich darin wohlfühlst. Dass du gerade abends leichter loslassen kannst und dein Schlafzimmer ein Ort ist, an dem du zur Ruhe kommst und neue Kraft sammeln kannst.
Such dir eine Sache aus, die sich leicht umsetzen lässt. Vielleicht ist es das Handy? Den Flugmodus einzuschalten dauert nur wenige Sekunden.
Wie geht es weiter?
Der bewusste Umgang mit Technik ist nur ein Baustein einer guten Schlafumgebung.
Auch die Bettposition, Farben, Licht, Materialien, Ordnung und die Atmosphäre eines Raumes können eine wichtige Rolle spielen.
Genau hier setzt meine Arbeit an.
Ich betrachte das Schlafzimmer ganzheitlich und möchte dir zeigen, welche Stellschrauben du selbst beeinflussen kannst.
Hilfe zur Selbsthilfe, damit dein Zuhause dich unterstützt und dein Schlafzimmer wieder zu dem wird, was es sein darf: ein Ort zum Ankommen, Loslassen und Auftanken.
Wenn du dein Schlafzimmer einmal mit anderen Augen betrachten möchtest, begleite ich dich gern dabei.
Melde dich bei mir und starte noch heute deinen Weg zu einer harmonischen Schlafumgebung.
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Herzlich willkommen!
Ich bin Daniela und mein Herz schlägt für Feng Shui. Es ist meine Leidenschaft, meine Expertise auf diesem Gebiet mit dir zu teilen.
Jede Feng Shui Beratung ist einzigartig und höchst individuell. Ich liebe es, die Wünsche und Bedürfnisse meiner Kunden zu ergründen und mich intensiv mit den daraus entstehenden Anforderungen auseinanderzusetzen.
Dabei ist es mir wichtig nicht nur die beste Lösung nach Feng Shui aufzuzeigen, sondern diese gleichzeitig mit den ganz pragmatischen Kundenanforderungen in Einklang zu bringen. Dazu erarbeite ich immer maßgeschneiderte Lösungen, die sowohl den persönlichen Stil als auch praktische Aspekte berücksichtigt und stehe mit Rat und Tat und pragmatischen Tipps zur Seite.
Die Verbindung meiner Feng Shui-Kenntnisse als Meisterin mit meinem langjährigen Erfahrungen als Innenarchitektin schafft eine perfekte Synergie, die es mir ermöglicht, ganzheitliche und harmonische Lösungen zu entwickeln.
Ich freue mich darauf, dich auf deine Reise zu einem harmonischen Zuhause zu begleiten.
Lass uns zusammen mit Feng Shui mehr Energie und Lebensqualität in Deine vier Wände bringen!